Touren in Bolivien - Reisen in Bolivien: TourenpaketeLangjährige, internationale Erfahrungen und vertiefte, lokale Kenntnisse machen HI-Bolivia zu einem starken Partner für Touren und Abenteuerreisen in diesem so exotischen und reizvollen Land Südamerikas. Ausflug zum Titicacasee, nach Copacabana und zur Sonnen- und zur Mond-Insel
3 Tage/3 Nächte Die Route des Ché Guevara
Salz und Silber
Hier gibt es eine Führung durch die Silberminen, wo auch heute noch unter extrem harten Bedingungen gearbeitet wird. Am nächsten Tag geht es auf den „Salar de Uyuni“, die größte Salzfläche der Welt. Drei Tage mit Allrad-Geländewagen (alle Mahlzeiten inbegriffen), Besuch dampfender Geysire, eines Ausläufers der Atacama-Wüste, von bunten Lagunen und heiße Quellen (in denen man baden kann). Ein besonders Ausrufezeichen ist zusätzlich der Besuch eines beeindruckenden Eisenbahnfriedhofes aus der Zeit der Minenzüge. Zurück an die Wurzeln der Inka-Kultur
10 Tage / 9 Nächte Pampas Amazonia: Rurrenabaque
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(cc) by-nc-sa aslinth/flickr |
4 Tage / 4 Nächte
Ab La Paz: Schon der Hinflug mit seinen prächtigen Aussichten ist ein Erlebnis: zunächst genießt man den Ausblick auf die Gipfel der über 6000 Meter hohen Berge der Cordillera Real,später fällt die Landschaft rasch in die Yungas ab und öffnet sich zum Amazonasbecken. Anfahrt im Geländewagen, dann dreitägiger Bootsausflug mit Abenteur-Camp-Unterkunft (mit Moskitonetz) und Vollpension. Tierbeobachtungen von Affen, Papageien, Krokodile, Tapiren - Tag und Nacht, Schwimmen mit Delfinen, Fischen von Pirhania möglich, etc. (selbst zu bezahlender Eintrittspreis in den Naturpark 150 Bs).
Am Ende geht es wieder im Flugzeug von Rurrenabaque zurück nach La Paz.
Alle Transfers vom HI-Onkel.INN zum Flughafen inbegriffen.
289,- €
Huayna Potosí
(cc) by-sa Franz Michel |
Der Huayna Potosí ist ein vergletscherter Berggipfel mit einer Höhe von 6.088 m. Er ist selbst für (körperlich sehr fitte) Anfänger unter Leitung und nach einem eintägigen Einführungskurs eines Bergführers zu besteigen.
Der Aufstieg ist aber immer eine echte Herausforderung. Wer den Gipfel erreicht, wird nicht nur von dem Gefühl belohnt, es „geschafft“ zu haben, sondern kann zudem einen unglaublichen und unvergesslichen Blick auf die Cordillera Real, La Paz und die Yungas genießen.
Wichtig: mindestens eine Woche lang muss man sich in La Paz akklimatisiert haben, um den Berg zu besteigen.
129,- €
Mountainbike auf der „Death Road“
(cc) by-nc-nd Szymon Kochański |
Tagesausflug
Die Verbindungsstraße zwischen La Paz und dem kleinen Yungas-Städtchen Coroico wurde 1995 in einer Studie der Inter-American Development Bank zur „Most dangerous Road in the World“ „gekürt“. Unter Einheimischen heißt die Strecke schlicht El Camino de la Muerte. Die „Todesstraße wurde whrend des Krieges mit Paraquay (1932-35) von Gefangenen erbaut und war lange Zeit die einzige Verbindung zwischen Coroico und La Paz.
Die Statistik spricht zugegebenermaßen eine eindeutige Sprache: Durchschnittlich alle zwei Wochen ereignete sich auf dem Straßenabschnitt ein tödlicher Unfall. Hinzu kommt noch eine unbekannte Zahl nicht registrierter Abstürze. Jedes Jahr verunglücken über 100 Menschen tödlich – darunter übrigens im Schnitt auch ein Mountainbiker. Einige der Unfallopfer konnten bis heute noch nicht aus der unzugänglichen Schlucht geborgen werden.
Hauptgründe für die katastrophale Unfallstatistik sind vor allem:
- Die einspurig ausgelegte, schmale Schotterpiste muss nicht nur Schwerlast-, sondern auch noch Gegenverkehr verkraften.
- Es gibt keinerlei Straßenbegrenzungen oder Leitplanken, welche einen Sturz in die bis zu 500 m tiefe Schlucht verhindern könnten, sodass ein Abkommen von der Fahrbahn fatale Folgen hat.
- Der Straßenzustand ist bestenfalls als schlecht, nach starken Regenfällen oder im Winter wohl eher als haarsträubend zu bezeichnen.
- Das feuchte Klima und der damit verbundene, häufige Regen führen zu starken Erosionen vorallem der Straßenränder, die dann unter Belastung unvermittelt wegsacken können. Auch Erdrutsche sind nicht gerade selten.
- Der technische Zustand der Lkws und Busse ist oftmals bedenklich.
Wir möchten auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass wir von dieser Tour grundsätzlich abraten würden. Vielmehr möchten wir mit diesen Informationen erreichen, dass man die Tour mit dem notwendigen Respekt und einer gesunden Portion Vorsicht angeht.
Da nun seit 2008 Jahren eine ausgebaute Umfahrungsstraße für den Schwerverkehr eröffnet wurde, sind diese Extreme Vergangenheit und der alte Weg doch weitgehend für die Biker frei.
Der Mountainbike-Downhill in die Yungas ist ein absolutes Highlight sportlicher Bolivien-Urlaube: Auf einer Länge von 78 km geht es mehr als 3000 m bergab!
Die Tagestour läuft bei allen Agenturen nahezu gleich ab: Am frühen Morgen Fahrt mit dem Bus zum La-Cumbre-Pass auf 4.600 m, dann aufs Fahrrad und ein rund vier Stunden dauernder Mega-Downhill bis nach Yolosa. Dann wird man als frischgebackener Death-Road-Bezwinger noch ein paar Kilometer weiter bis zum 200 m höher gelegenen Coroico transportiert. Dort hat man dann die Möglichkeit zu duschen und nachmittags etwas zu essen, was im Preis enthalten ist. Anschließend geht es im Kleinbus wieder rund drei Stunden hoch nach La Paz – allerdings dann auf der asphaltierten neuen Straße. Ankunft gegen 19:30 bis 20:30 Uhr, je nach Wetter.
Das Büro von HI-Bolivia vermittelt gerne eine äußerst erfahrene Agentur und bucht direkt so, dass man morgens vor der HI-Hosteltür morgens früh abgeholt wird.
Meldet euch im HI-Büro in der Passage (Of. No. 6) vor dem HI-Hostel ONKEL.INN in La Paz oder mailt bei der Bett-Zimmerreservierung an hostelling_international_bolivia@yahoo.com. Die Kosten richten sich nach der Qualität des Mountainbike und der Serviceleistungen und sind oft Tagespreise.
Jeden Tag buchbar (außer bei richtig schlechtem Wetter, denn etwas Nebel-Nieselregen gibt es in den Yungas immer.)
Bolivien
Bolivien, das höchste und abgeschiedenste Land Südamerikas, wird auch als das „Tibet Amerikas“ bezeichnet. mehr…
Sehenswürdigkeiten in Bolivien
Koloniale Städte, faszinierende Landschaften, wunderschöne Natur und indigene Kultur. mehr…
Nützliches zur Reisevorbereitung
Anreise, Gesundheit, Sicherheit, Geld, Reisen vor Ort, Steckdosen, Klima, Packtipps. mehr…

4 Tage / 4 Nächte




